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Qualität – Skijacken Test & Empfehlungen

Tipps und Wissenswertes zum Kauf und zur Qualität von Skijacken und Snowboardjacken – Worauf ihr beim Skijacken Kauf achten solltet!

Damen Skijacken & Snowboardjacken gibt es in vielen Farben, Größen, Formen und Schnitten. Im Gegensatz zu Herren Skijacken sind die meisten Damenjacken eher feminin und tailliert geschnitten, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringen kann.

Worauf man beim Kauf achten sollte und was vor allem für Skifahrer besonders wichtig ist, erfahrt ihr im Folgenden ! Preis und Qualität sind wichtige Faktoren, die ihr dabei berücksichtigen solltet.

Passform

Vor allem für die Skifahrerinnen unter euch ist die Wahl der richtigen Größe von entscheidender Bedeutung. Nicht wenige tragen unter der Skijacke mehrere Schichten und Lagen von Pullis. Manche sind professionell mit Profi-Skiunterwäsche ausgerüstet – andere ziehen am liebsten einen flauschigen Pulli drunter. Vor allen letztere sollten darauf achten, die Jacke eher eine Nummer größer zu kaufen. Ein figurbetonter Schnitt mag vielleicht nett aussehen – zumindest auf der Piste solltet ihr allerdings noch ausreichend Bewegungsfreiraum haben, um gemütlich die Piste runterzukommen. Vor allem Damen Skijacken sind dabei oft kurz geschnitten. Auch hier sorgt eine Nummer größer für warme Nieren !

Wassersäule

Skijacken und Snowboardjacken haben meist einen Richtwert für ihre Wasser(un)dichtigkeit, der sich Wassersäule nennt. Die Wassersäule drückt aus, welch einen Wasserdruck eine Skijacke aushält, ehe sie wasserdurchlässig wird. Diese kommt bei Funktionsbekleidungen und Outdoor Equipment zum Tragen und hat verschiedene Richtwerte.

Zitieren wir einmal Wikipedia, um eine erste Hausnummer zu bekommen:

„Nach der europäischen Norm EN 343:2003 („Schutzkleidung gegen Regen“) ist ein Produkt mit Wassersäule ab 800 mm „wasserdicht (Klasse 2)“ und ab 1.300 mm „wasserdicht (Klasse 3)“. Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in St. Gallen in der Schweiz geht davon aus, dass ein Funktionsmaterial ab einer Wassersäule von 4.000 mm wasserdicht ist. Beim Sitzen auf feuchtem Untergrund wird ein Druck aufgebaut, der ca. 2.000 mm Wassersäule entspricht. Beim Knien in der Hocke drücken schon ca. 4.800 mm Wassersäule auf die Bekleidung. Spezialkleidung, beispielsweise für Segler, kann Werte bis zu 20.000 mm erreichen und dennoch atmungsaktiv bleiben.

Oberzelte gelten ab 1.500 mm und Zeltböden ab 2.000 mm nach DIN als wasserdicht.“

Halten wir also fest: Wir brauchen mindestens eine Wassersäule von 4.000mm, um unsere Funktionsbekleidung und Skijacke als wasserdicht bezeichnen zu können. Damit sind wir aber nur beim Mindestwert. Da man sich garantiert einmal auf die Nase, den Hintern oder die Knie legt, erhöht sich an besagten Stellen der Druck auf >5.000mm und mehr, weshalb eine gute Skijacke oder Snowboardjacke eine Wassersäule von 10.000mm aufweisen sollte. Dies nehmen wir als Richtwert in Punkte (Wärme-) Isolierung und Pistentauglichkeit. 10.000mm bilden den Mindestwert, Werte darüber geben Plus-, geringere Werte entsprechend Minuspunkte. Merke: Wassersäule >/= 10.000mm gleich gute Qualität.

 

Extras

Es lässt sich darüber streiten, welche Extras wirklich nötig und welche völliger Unsinn sind. Unsere Mindestanforderungen umfassen zumindest eine einfach erreichbare Reißverschlusstasche für den Skipass – meist irgendwo am Ärmel angebracht. Viele Pisten- und Liftbetreiber stellen mittlerweile auf kontaktlose Skipässe um, wodurch ein einfaches Auflegen der Hand reicht. Ältere Modelle verfügen selten über solche Taschen und sind daher ein wenig old fashioned. Merke – Skipass Tasche gut; keine Tasche – nicht mehr gut.

Inzwischen kommen viele Jacken auch mit extra Handy-, Brillen- oder MP3-Player Taschen daher. Ersteres macht durchaus Sinn, das Handy ist heute immer dabei. Ob man entsprechend einen gesonderten MP3-Player benötigt ist fraglich, somit auch der wirkliche Nutzen der Tasche.

Als gänzlich optional erachten wir Kabelkanäle für Kopfhörer o.ä.. Ein nettes Gimmick, aber zum Skifahren nicht nötig.

RECCO

Der schwedische Hersteller RECCO AB dürfte vielen durch seine etwas dickeren Lawinen-Dioden bekannt sein. Diese arbeiten nach dem Prinzip der Frequenzverdoppelung und sorgen im Notfall für ein leichteres Aufspüren der Verschütteten. Das Bergungsteam benötigt allerdings ein gesondertes, aktives Suchgerät zur Ortung. An der Oberfläche ermöglicht RECCO eine Ortung auf etwa 200m Entfernung – unter dem Schnee bleiben etea 20m.

Ein denkbar nützliches Extra welches im Notfall die Rettungschancen erhöht – dennoch keine Garantie dafür, den Ernstfall unbeschadet zu überstehen ! RECCO erhöht dennoch die Qualität eurer Skijacke.

Beachtet ihr die genannten Tipps, dürftet ihr die perfekte Skijacke für den Winter finden ! Qualitätsunterschiede sind dennoch zwischen Allroundjacken und Skijacken zu sehen. Für häufige Skifahrer macht ggf. eine NEBULUS oder NORTHFACE Damen Skijacke mehr Sinn als eine ICEPEAK Winterjacke.